Präsidium

Thomas Müller
Institutionsleitung
Sekundarschule für Gehörlose ZH


Meine erste Arbeitsstelle war in einem Kinderheim für verhaltensauffällige Kinder. Nachdem ich berufsbegleitend die Ausbildung zum schulischen Heilpädagogen am SPS Biel absolviert hatte, suchte ich ein Fachgebiet, in dem ich sowohl mit Kindern wie mit Erwachsenen zu tun hatte. Ich entdeckte meine „Traumstelle“ am Audiopädagogischen Dienst, wo ich sowohl in der Früherziehung, wie auch in der Begleitung von Regelschüler/-innen arbeitete. In dieser Zeit absolvierte ich berufsbegleitend die Ausbildungen in Hörgeschädigtenpädagogik und in Früherziehung mit Schwerpunkt Audiopädagogik am HPS Zürich. In dieser Zeit leitete ich die Arbeitsgruppe Audiopädagogik (AGA).

Motivation:
Als 2001 der SVHP und der SSLV zum BHP-Schweiz fusionierten wurde ich für das Amt des Präsidenten dieses neuen Verbandes angefragt.
Die Arbeit als Präsident mache ich sehr gerne, weil ich mit einem guten Vorstandsteam zusammen arbeiten kann. Wir ergänzen uns sehr gut.
Besonders spannend sind die nationalen und internationalen Beziehungen, welche durch die vielfältige Arbeit als Präsident geknüpft werden können. Das Fachgebiet Hörgeschädigtenpädagogik ist ein recht kleines Fachgebiet, aber gleichzeitig ein äusserst vielseitiges: Verschiedenste Ansichten, Meinungen über richtige und falsche Methoden, viele unterschiedliche Arbeitsfelder, fachliche Vielfalt machen die Vorstandsarbeit zu einer interessanten und auch anspruchsvollen Arbeit. Die bunte Vielfalt unter einen Hut zu bringen, Verständnis füreinander zu fördern, Verschiedenheit als Ergänzung und nicht als Konkurrenz zu sehen, Brücken zu bauen wo Gräben sind motiviert mich je länger je mehr.

     
     
     
  Esther Sauter
Audioagogin, Rümlang


Seit dem Abschluss der Ausbildung zur Audioagogin 1998 habe ich in verschiedenen pro audito Vereinen gearbeitet. Heute arbeite ich bei pro audito Zürcherunterland und Winterthur. Die beiden Vereine bieten Verständigungstraining und Treffen für Tinnitus-Gruppen an, die ich betreue. Jährlich leite ich einen Intensivkurs des pro audito schweiz. Zudem rehabilitiere ich Erwachsene Cochlea-Implantierte nach der Implantation in der Einzeltherapie sowie Erwachsene hörbeeinträchtigte Menschen, die das Ablesen erlernen müssen. Mit Informationsveranstaltungen in Firmen, Spitex und Spitälern etc. wird mein Alltag bereichert.
An der audioagogischen Arbeit fasziniert mich die Vielfältigkeit mit agogischen, technischen und medizinischen Aspekten, die Heterogenität der zu betreuenden Menschen sowie das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Erwachsenen.


Motivation:
Die audioagogische Begleitung ist eine sehr autonome Arbeit. Das stellt eine Herausforderung in Bezug auf die Reflexion der Tätigkeit, insbesondere mit weiteren Fachpersonen dar, die mir sehr wichtig ist. Als Mutter eines resthörig geborenen Kindes gebe ich gerne meine Erfahrungen vom Kind bis zum Erwachsenen unter den AudioagogInnen, und Fachpersonen aus weiteren Fachdisziplinen weiter.
     
     
     
 

Susanna Wegmüller
Audioagogin


Nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich angefangen, für die pro audito Vereine im Emmental/Oberaargau Kurse für hörbehinderte Erwachsene zu organisieren und durchzuführen. Einige Jahre habe ich in der Unterrichts- später in der Ausbildungskommission von pro audito schweiz mitgearbeitet, leite neben den lokalen Kursen einwöchige Verständigungstrainingskurse für pro audito schweiz und betreue angehende Audioagoginnen während ihren Praktika. Zudem begleite und trainiere ich Erwachsene mit Cochlea Implantaten und informiere in Schulen und andern Institutionen mit Vorträgen ‚Rund ums Hören’.
Die verschiedensten Menschen mit ihren unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnissen in Gruppen oder einzeln zu begleiten, zu trainieren und so zu ihrer Integration beizutragen, finde ich auch nach jahrelanger Tätigkeit als Audioagogin immer wieder spannend und sehr bereichernd.


Motivation:
Mein über die Jahre erworbenes Fachwissen auch im Berufsverband einfliessen zu lassen und die Berufsgruppe Audioagogik zu vertreten, haben mich dazu bewogen im BHP mitzuarbeiten. Dank dem Berufsverband werden die Audioagoginnen besser im Netz der Hörbehindertenarbeit eingebunden und gestärkt.
Einblick in die Tätigkeit und Problematik der andern Berufsgruppen des Verbandes zu erhalten ist für mich ebenso wichtig wie den Austausch mit anderen Fachpersonen zu pflegen.

     
     
     
  Esther Knüsel
Hörgeschädigtenpädagogin
Teilintegration Oberstufe, Zürich


Nach vierjähriger Berufstätigkeit als Schulische Audiopädagogin unterrichte ich nun als Sekundarlehrerin an der Teilintegrationsklasse Oberstufe der SfG-TiO in Zürich-Wollishofen. 2007 habe ich die Ausbildung als Hörgeschädigtenpädagogin an der HfH abgeschlossen.


Motivation:
Während der Ausbildung an der HfH empfand ich den Austausch mit Fachleuten aus verschiedenen Berufsgruppen und verschiedenen Institutionen als grosse fachliche und persönliche Bereicherung. Die Mitarbeit im Vorstand des BHP ermöglicht mir, diesen Austausch auch nach der Ausbildung weiter zu pflegen und aktiv zu fördern.
Es ist mir ein Anliegen, dass wir Fachleute auch institutionsübergreifend gut vernetzt sind und die vorhandenen wertvollen Ressourcen besser genutzt werden können.
     
     
     
 

Claudia Debrunner
Audioagogin
Uster/ZH


2003 begann ich den Ausbildungslehrgang zur Audioagogin und im Herbst 2005 schloss ich diesen ab. Mich interessieren nebst den Verständigungs-Kursen auch das Organisatorische im Berufsverband, sowie die Ausrichtungen der verschiedenen Berufsgruppen, um schlussendlich als Gefüge im Hörgeschädigtenwesen aufzutreten.


Motivation
Audioagoginnen haben selten Kontakt zu den anderen Berufsgruppen im Bereich hörgeschädigter Personen. Als Organisation der verschiedenen Fachbereiche, rund um die Problematik der Hörbeeinträchtigung, erhoffe ich mir im BHP Möglichkeiten für Kontakte und Austausch zu finden,
Daneben sehe ich die Möglichkeit, die verschiedenen Fachinteressen im Berufsverband gezielter nach aussen zu vertreten.

     
     
     
  Myriam Isenrich
Audiopädagogin


Seit nun mehr als 11 Jahren interessiert und fasziniert mich die Arbeit mit hörbeeinträchtigten Kindern. Ich schätze die Zusammenarbeit mit den Eltern, die ich als eines der wichtigsten Elemente in der Betreuung der Kinder in
der Früherziehung erachte.

Motivation:
Die verschienden Berufsgruppen der Pädagogik grenzen sich vielfach gegenseitig aus. Gerade diese scheinbare Konkurrenz motiviert mich,im Vorstand mitzumachen und dafür einzustehen, dass die verschiendenen Berufsgruppen in einer Konkordanz stehen, die sich ergänzen und unterstützen. Das Kindswohl steht im Vordergrund und die Ergebnisse der gemeinsamen Bemühungen sind der Schlüssel zum Erfolg.
     
     
     
 

Judith Sidler Altermatt
Audiopädagogin
am Landenhof, Unterentfelden


Als Primarlehrerin sammelte ich meine ersten Berufserfahrungen während vier Jahren an Regelschulen. Danach unterrichtete ich am Heilpädagogischen Zentrum in Hohenrain während sechs Jahren gehörlose Kinder und Jugendliche. Während dieser Zeit studierte ich an der HfH in Zürich Schulische Heilpädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik für Schwerhörige und Gehörlose. Im August 2006 wechselte ich an den Landenhof in Unterentfelden und war Klassenlehrerin an der Unterstufe. Seit August 2008 arbeite ich als Audiopädagogin beim Audiopädagogischen Dienst Landenhof und wechselte somit zur Berufsgruppe Audiopädagogik. Von 2004- 2007 war ich in der Berufsgruppe Hörgeschädigtenpädagogik aktiv. Seit 2007 arbeite ich im Vorstand mit.

Motivation:
Ich habe mich für die Mitarbeit im Vorstand entschieden, damit die Institution Landenhof im Vorstand BHP vertreten ist und die Anliegen aus dem Kollegium an den Berufsverband gelangen können. Austausch und Entwicklung der verschiedenen Berufsgruppen sind mir wichtig.
Es ist mir ein Anliegen, dass die Arbeit im Vorstand und in den Berufsgruppen noch vermehrt verknüpft wird. In der BerufsgruppeHörgeschädigten-pädagogik sollen Bedürfnisse, Ideen und Visionen aus den verschiedenen Institutionen bezüglich Erhaltung unseres Berufbildes, Gestaltung des Mitgliederbriefes, Erwartungen an Aus- und Weiterbildungen, etc. diskutiert werden können, welche ich im Vorstand sehr gerne vertrete.

     
     
     
 

Markus Dorenkamp
Audiopädagoge, HPZ Hohenrain


Seit dem Abschluss meiner Ausbildung habe ich in verschiedenen Funktionen mit hör- und sprachbeeinträchtigten Schülern zusammengearbeitet: Als Klassenlehrer, Fachlehrer oder Therapeut innerhalb von Hörgeschädigtenschulen, sowie in Audiopädagogischen Diensten. Seit Sommer 2006 arbeite ich im Audiopädagogischen Dienst des Heilpädagogischen Zentrums Hohenrain.
An der Audiopädagogischen Arbeit fasziniert mich die Vielfältigkeit mit pädagogischen, technisch-audiologischen, medizinischen Aspekten, die Heterogenität der zu betreuenden Kinder und Schüler sowie das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse der Schüler.

Motivation:
Da die Audiopädagogische Begleitung eine sehr autonome Arbeit ist, ist für mich die Reflexion der Tätigkeit, insbesondere mit weiteren Fachpersonen, sehr wichtig: Der Austausch unter den Audiopädagogen, mit Fachpersonen aus weiteren Fachdisziplinen, die mit hörbeeinträchtigten Personen zusammen arbeiten sowie der Austausch mit Mitarbeitenden an verschiedenen Einrichtungen.
Mit dem BHP sehe ich hier sehr gute Möglichkeiten zur Organisation von verschiedenen Kontakt- und Austauschmöglichkeiten. Darüber hinaus bietet für mich der BHP Möglichkeiten zur Bündelung von Interessen der verschiedenen Fachbereiche, um diese nach aussen zu vertreten

 

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